Besuch der Ökologiestation des Kreises Unna
Michael Klostermann (FDP Bergkamen), Michael Kauch MdB,
Gero Bangerter, Ralf Sänger (Ökologiestation)
Der Bundestagskandidat der FDP, Gero Bangerter, besuchte am vergangenen Donnerstag zusammen mit anderen Liberalen die Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen. Mit dabei war auch der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch MdB, aus Dortmund. Vom Betriebsleiter der Betreibergesellschaft, Ralf Sänger, ließen sich Bangerter und Kauch über die Arbeit und die Schwerpunkte der Station informieren.
„Das vielseitige Angebot an Themen und Veranstaltungen für jung und alt ist sehr beeindruckend“, so Gero Bangerter. „Besonders schön und unterstützenswert ist der Aspekt der Umweltpädagogik: Praktisches Lernen und Erfahren direkt in der Natur. Schon deshalb ist die Ökologiestation ein Gewinn für den Kreis Unna und seine Umgebung.“
Genossen lassen die Maske fallen
Nun ist es endlich raus. Der chancenlose sozialdemokratische Kanzlerkandidat Steinmeier versucht jetzt noch einmal alles auf eine Karte zu setzen: Und diese Karte ist dunkelrot. Die neokommunistische Linkspartei soll der in der Dauerkrise gefangenen Sozialdemokratie aus der Klemme helfen:
Nach den Landtagswahlen in Thüringen und im Saarland sucht man Unterstützung bei Lafontaine und Gysi. Wie glaubwürdig ist das, wenn man nun der persona non grata schlechthin, Oskar Lafontaine, hinterherläuft, den man eigentlich aus dem kollektiven sozialdemokratischen Gedächtnis streichen wollte - nachdem er seiner alten Partei so dermaßen geschadet hat?
Offenbar muss man sich jetzt auch in den westlichen Bundesländern mit der Strategie ROT-ROT-GRÜN auseinandersetzen, die auch nächstes Jahr für Nordrhein-Westfalen vor der Tür steht.
Letztlich ist das nichts anderes als die schleichende Vorbereitung eines solchen Bündnisses auch auf Bundesebene. Das spricht niemand offen aus, wird aber immer wahrscheinlicher angesichts einer Sozialdemokratie, der es nur noch ums Regieren als solches geht.
Eine Stimme für die SPD kann somit jederzeit bedeuten: Beteiligung der Neokommunisten. Egal ob in ost- oder westdeutschen Bundesländern oder auf Bundesebene.
Als sich die SPD 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone mit der KPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) vereinigte, geschah das nicht freiwillig.
Heute begibt sich die Sozialdemokratie freiwillig in ein solches Bündnis, das ihr eigenes Scheitern besser dokumentiert, als es Wahlniederlagen je tun könnten.
Weder die Neokommunisten dürfen unser Land je regieren, noch sollten es ihre Steigbügelhalter weiterhin tun!
Nur mit einer starken FDP rückt die deutsche Politik wieder in die Mitte!
Strukturwandel bedingt auch Mentalitätswechsel!
„Die Genossen an Emscher, Ruhr und Lippe wollen unsere gesamte Region offenbar in ein Industriemuseum verwandeln“, vermutet Gero Bangerter, Bundestagskandidat der FDP im Kreis Unna. Die SPD-Kandidaten für die kommunalen Spitzenämter im Kreis Unna, Hamm und Dortmund hatten zuvor in Kamen ihre Vorstellungen von der wirtschaftlichen Zukunft des östlichen Ruhrgebiets dargelegt.
„Insbesondere die Verlautbarungen zur strukturellen Zukunft im Bereich des Kreises Unna und der Stadt Hamm stoßen auf Unverständnis bei Bangerter, auch Mitglied im Vorstand des jungliberalen Bezirksverbandes, der unter anderem den Kreis Unna und Hamm umfasst.
„Dass die Sozialdemokraten noch fast ausschließlich auf Montanindustrie setzen, ist nichts anderes als Wunschdenken und Realitätsverweigerung angesichts der strukturellen Herausforderungen, die man offenbar nicht zur Kenntnis nehmen will“, so der Liberale. „Wer den Bergbau in unserem Bereich als Zukunft sieht, macht den Menschen bewusst falsche Hoffnungen.“ Den Dienstleistungssektor in dem Maße abzuqualifizieren wie das Landrat Makiolla tue zeige zudem, wes Geistes Kind er in wirtschaftspolitischen Fragen sei.
Die FDP habe sowohl in der Frage des Subventions-Kohlebergbaus nach jahrzehntelanger Blockade durch die Kohlelobbyisten der SPD das Ruder in NRW herumgerissen und werde auch in der östlichen Ruhrgebietsregion nicht tatenlos beim Marsch zurück in die Vergangenheit zusehen.
,„Wir setzen klar auf die Stärken der Gegenwart wie Logistik, eine wachsende Gesundheitswirtschaft und den Ausbau unserer kulturellen Landschaft. Gerade der Kreis Unna hat mit seiner überaus guten Verkehrsanbindung allein durch die Autobahnen 1 und 2 hervorragende Möglichkeiten, sich zu behaupten“, so Gero Bangerter abschließend.
